Archive for the ‘Allgemein’ category

Wieder zurück in der bunten weiten Linux-Welt

März 21, 2009

Da ich in der letzten Zeit recht viel um den Ohren hatte, bin ich nicht mehr dazu gekommen hier mal nach und nach was zu veröffentlichen. Da dies dazu führte das nun hier wieder wenig los ist, werde ich diesen Blog aufräumen und zum Linux-Only Blog machen und so hoffentlich meine Anhängerschaft vergrössern.

Deswegen gebe ich jetzt schon einen kleinen Vorgeschmack auf das bald folgende (die Tools und Skripts sind schon fertig gestellt);

  • Kontrolliertes Surfen (TCP Header von eingehenden Port 80 und 443 Paketen werden in einer MySQL-Datenbank geloggt.)
  • PureAdmin (Tool zum verwalten eines Pure-FTPD Server für Schulen und öffentliche Einrichtungen.)
  • Software-RAID Erfahrungsbericht

So ich hoffe ich konnte hier einen kleinen Einblick gewähren und freue mich natürlich über weitere Einträge, Kommentare, Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge.

Acer Aspire One A110L – NetBook?!

Juli 27, 2008

Aus der Situation herraus, dass ich ab Oktober studieren will, habe ich mir einen Acer Aspire one A110L gekauft. Als dann endlich nach 2 Werktagen das Paket ankam, wurde erstmal diese sehr überdimensionierte Karton ausgepackt.

Hier mal der Größenvergleich mit einem 1€ Stück:

Zusammen gebaut und eingeschaltet und die vorfreude war groß. Nach dem 15 sek Boot und einrichtung des Wlans erstmal ins Internet und die Standards ausprobiert. Alles läuft rund und angenehm.

Jedoch als ich dann erste Pakete nachinstallieren wollte, stellte sich erste die erste ernüchterung ein. Kein Terminal irgendwo zu finden Alt+F1-6 kein erfolg… (OS ist ein Linpus Lite basierend auf Fedora 8)

Also schnell mal geggogelt und einen „Hack“ gefunden:

http://www.aspireoneuser.com/2008/07/09/aspire-one-advance-linpus-mode-hack/

Als dann endlich die neuen Pakete installiert wurden, musste der xfdesktop noch angepasst werden, denn das sehr intuitive Menü wollte ich beibehalten und die Suchleiste musste raus. Also schnell in die Configuration des Desktops im Home-Verzeichnis gesprungen und dort und .config/xfce4/desktop die group-app.xml bearbeitet.

Die Suchleiste kann man nur deaktivieren in dem man in /etc/xdg/xfce4-session/xfce4-session.rc folgende veränderung vornimmt und vorher ein leeres Skript mit dem namen dump-search_bar.sh im selben Verzeichnis hinterlegt.

Client3_Command=/usr/share/search-bar/start-search_bar.sh

in

Client3_Command=/usr/share/search-bar/dump-search_bar.sh

Wenn man die Zeilen auskommentiert wird der Hal nicht mehr einwandfrei gestartet und so sollte ein Dump-Skript eingetragen werden.

Das ganze sieht dann so aus:

Linux DualView

Juli 27, 2008

Nachdem ich mir nun einen 2ten TFT von ViewSonic zugelegt habe, wollte ich einfach mal ausprobieren, wie es ist auf 2 Monitoren zu arbeiten. Seid dem kann ich nicht mehr ohne. Den Kompfort von 2 Monitoren a 17 Zoll will ich nicht mehr missen. Gerade beim Programmieren ist es sehr hilfreich. Auf der einen Seite die Dokumentation zum Framework oder den Ablaufplan offen und rechts am coden.

Das Fensterrasten funktioniert per Bildschirm und der Vollbildmodus füllt nur einen Bildschirm aus. Beim vergrößern des Fensters ist es auch möglich es auf beiden Bildschirmen darzustellen.

Linux bietet eine sehr gute und ausgereifte DualView Unterstützung. So kann man zum Beispiel speziell unter KDE das Wallpaper über beide Bildschirme Strecken oder aber auf jeden Bildschrim ein anderes Wallpaper benutzen.

Unter Linux Debian als auch unter Windows XP ist es ganz leicht auf den DualView Betrieb zu wechseln. Unter Debian in der Xorg.conf entsprechende änderungen vornehmen und Voila läuft der DualView Betrieb.

Linux?!

April 25, 2008

Das Installieren von Linux war vor ein paar Jahren garnicht mal so einfach. Als Windows noch auf einer CD daherkam, umfasste die SuSE Installation 6 CDs. Damit war es allerdings noch lange nicht getan. Der „Benutzer“ musste über die komplette Hardware und deren Chipsätze bescheid wissen.

In der heutigen Zeit packt man nur noch eine Live-CD oder DVD ins Laufwerk und bootet von dieser. Der mitgelieferte Kernel ist ein Allrounder und läuft auf so gut wie allen Systemen.

Es hat sich also einiges getan, was der verbreitung von Linux doch sehr entgegen kommt. Früher war man froh das man eine ISDN-Leitung hatte (64 kbit pro Nutzkanal). Heute hat fast jeder 3te Haushalt eine DSL Leitung. Somit ist die Beschaffungszeit auch drastisch gesunken und das „mal eben ausprobieren“ geht auch recht fix.

Die Zeiten von Shells und Kommandozeilen sind also für den „normalen“ Benutzer geschichte. Es gibt für die gängigsten Einstellungen, kleine GUI-Tools die dem Laien das Arbeiten erleichtern. Wir reden hier von Usern die mal eben im Internet Surfen, E-Mails versenden und „rumdödeln“ wollen.

Jedoch verliert man somit ein Stück an Kontrolle wenn man nicht die Shell beherscht. Die Frage ist jetzt ob die Comunity das will, also den Otto-Normalo nach Linux zu portieren und Support-Foren nach kurzer Zeit überquillen? Denn die „Probleme“ tauchen immer erst im laufenden System auf.

Der Nachbars-Junge konnte zwar ohne Probleme den neuen Drucker unter Windows anschließen und einrichten. Aber was ist, wenn nichts mehr Out-of-the-Box läuft und der Hersteller keinen Treiber-Support gibt und man auf Kompatibilitäts-Pakete angewiesen ist. Da steht dann auch der Nachbars-Junge fragend vor der Kiste und sagt „Mit Windows währe das nicht passiert“.